
- Ein reger Handel mit Guten Geschäften war auch auf dem 2. AKTIVOLI Marktplatz zu erleben. Auch Innensenator Neumann handelte 2h lang auf dem AKTIVOLI Marktplatz.
Der 2. AKTIVOLI - Marktplatz fand am Dienstag den 20. September 2011 im KörberForum statt
Vielen Dank allen Teilnehmern und Helfern für einen wundervollen 2. AKTIVOLI Marktplatz Gute Geschäfte
Am 20. September fand der 2. AKTIVOLI Marktplatz in den Räumen des KörberForums statt.
Wir Organisatoren bedanken uns besonders bei der Körber-Stiftung für Ihre tolle Gastfreundschaft! Und herzlichen Dank an die Sängerinnen und Sänger des Hamburger Oratorienchor Altona, Sie haben ganz viel gute Stimmung mit Ihren Liedern verbreitet.
Es kamen insgesamt 18 Unternehmen und 22 gemeinnützige Einrichtungen auf dem Marktplatz zusammen, die miteinander rund 50 Gute (Tausch)Geschäfte getätigt, d.h. ca. 100 Einzelprojekte verabredet haben. Darüber hinaus wurden viele viele Gespräche geführt, Kontakte geknüpft und Verabredungen getroffen, die weit über das schriftlich festgehaltene hinaus gehen.
Wir wünschen allen Teilnehmern des Marktplatzes im Namen des gesamten Vorbereitungs- und Organisationsteams des AKTIVOLI Marktplatzes viel Freude und Erfolg bei der Realisierung Ihrer Engagementvereinbarung!
Herzliche Grüße,
Heidrun Lüdtke und Moritz Avenarius - Projektkoordinatoren
Was passiert auf einem AKTIVOLI Marktplatz?
Bilder sagen meist mehr als Worte ... hier können Sie selbst sehen, was auf einem AKTIVOLI Marktplatz passiert (klicken der Verlinkung führt zur YouTube-Webseite).
Oder klicken Sie hier auf das Bild, um den Film direkt zu starten.
„Beim AKTIVOLI-Marktplatz haben beide Seiten - Unternehmen und Social-Profit-Organisationen - die Möglichkeit, sich persönlich in einer lockeren Atmosphäre kennenzulernen. Und das finde ich toll. Es ist immer greifbarer, wenn man sehen kann, welches Gesicht eigentlich hinter der Anfrage steckt.“
Iris Tews, Teilnehmerin beim 1. AKTIVOLI-Marktplatz und verantwortlich für Sponsoring und Spenden bei Globetrotter Ausrüstung.
Der Marktplatz für gute Geschäfte - Ablauf
Stellen Sie sich einen lebhaften Wochenmarkt vor, auf dem Händler und Marktschreier ihre Waren feilbieten. Anstelle der Händler kommen in einem Veranstaltungssaal auf dem „Marktplatz für gute Geschäfte“ Vertreter von Unternehmen, kommunalen Institutionen und Serviceclubs mit Fachleuten aus Schulen, Wohlfahrts-, Kultur-, Umwelt- und anderen gemeinnützigen Organisationen zusammen. Statt mit Produkten und Geld handeln sie mit Engagementangeboten. Das Ziel dieses Tauschhandels: echte Zusammenarbeit und möglichst langfristige Partnerschaften.
Innerhalb von zwei Stunden und angeregt durch einen Moderator verhandeln die Teilnehmer über Unterstützungsangebote und –nachfragen, wobei Geldspenden ausgeschlossen sind. Unternehmen, die sich bei einem gemeinnützigen Projekt einbringen wollen, bieten zum Beispiel den persönlichen Einsatz von Firmen-Mitarbeitern, deren fachliche Kompetenz, logistische Hilfe oder Materialspenden an. Sucht eine gemeinnützige Organisation nach Unterstützung aus diesen Bereichen, so schließen die Parteien eine schriftliche Vereinbarung über Art und Zeitraum der Leistung.
Umgekehrt können auch Non-Profit-Organisationen eine Gegenleistung aus ihrem Arbeitsfeld anbieten, die für ein bestimmtes Unternehmen attraktiv ist, wie etwa eine Mediationsschulung für Firmenangestellte. Außerdem erhalten die Mitarbeiter von Unternehmen durch die Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen Einblicke in andere Lebenswelten.
Diese Erfahrungen bringen sie dann in ihren Arbeitsalltag im Unternehmen ein. Sie erweitern ihren Horizont, schärfen ihr gesellschaftliches Bewusstsein und ihre Fähigkeit, mit zwischenmenschlichen Situationen differenzierter umzugehen. Beide Seiten bauen schließlich im gemeinsamen Tun gegenseitiges Vertrauen auf, lernen von einander und entwickeln in ihren Projekten sozialen Zusammenhalt.
Von „guten Geschäften“ profitieren am Ende alle: die Geschäftspartner und die Gesellschaft.
Wie funktioniert ein Marktplatz – Dokufilm der BertelsmannStiftung zur Methode
Die Idee, wie sich gemeinnützige Organisationen und Wirtschaftsunternehmen in ungezwungener Atmosphäre näher kommen können, stammt eigentlich von unseren Nachbarn aus den Niederlanden. 2006 hat die BertelsmannStiftung die so genannte Marktplatz-Methode auch im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht.
Der Erfolg ist so groß, dass mittlerweile in verschiedenen deutschen und österreichischen Städten regelmäßig Marktplätze stattfinden.
Mitstreiter gesucht
Das Organisationsteam des AKTIVOLI-Marktplatzes sucht noch Sponsoren, Unterstützer und Helfer aller Art. Näheres siehe unter den jeweiligen Menüpunkten Unternehmen, Organisationen, Unterstützer, freiwillige Helfer, Botschafter.

