AKTIVOLI MARKTPLATZ HAMBURG

Save the Date: AKTIVOLI-Marktplatz am 08.11.2016 in der Handelskammer Hamburg

Der Marktplatz für gute Geschäfte - wie geht das?

Der Marktplatz Gute Geschäfte funktioniert wie ein lebhafter Wochenmarkt, auf dem Händler und Marktschreier ihre Waren feilbieten. Doch anstelle der Händler kommen im Forum der Körber-Stiftung Experten aus Schulen, Wohlfahrts-, Kultur-, Umwelt- und anderen gemeinnützigen Organisationen und tauschen mit Unternehmen, Handwerksbetrieben, Unternehmensberatungen, Freelancern, kommunalen Institutionen oder Stiftungen ihr Know-how und Engagement.

Was wird getauscht?

Ob Mediationsschulung, ein buntes Kinderprogramm für Ihre Firmenfeier, Erste-Hilfe-Kurs, Trauerberatung oder Informationsveranstaltungen zu Themen wie Obdachlosigkeit und häusliche Gewalt - die Angebote der Non-Profit-Organisatonen gewähren Einblicke in andere Lebenswelten, schärfen das gesellschaftliche Bewusstsein und die Fähigkeit, mit zwischenmenschlichen Situationen differenzierter umzugehen.

Im Gegenzug bieten die Unternehmen z.B. den persönlichen Einsatz ihrer Mitarbeiter und deren fachlicher Kompetenz sowie Know-how, logistische Hilfe bei der Ausführung eines Engagementprojekts, Materialspenden oder auch mal einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz. Lediglich Geldspenden sind tabu.

Wie ist der Ablauf?

Zwei Stunden dauert das Markttreiben. Keine langen Verhandlungen, sondern kurze Gesprächen und direkt geschlossene Vereinbarungen bestimmen den Dialog. Bei Bedarf helfen "Marktplatz-Makler" bei der Kontaktaufnahme und finden der richtigen Partner. Wenn sich beide Parteien einig sind, wird die Vereinbarung schriftlich fixiert. Danach strömen die Handelspartner  aus zu weiteren Sondierungsgesprächen. Nahezu alle Unternehmen und Organisationen treffen an so einem Abend mehrere Vereinbarungen mit verschiedenen Partnern.

Was ist das Ziel?

Das Ziel dieses Tauschhandels ist die Zusammenarbeit auf Augenhöhe und eine möglichst langfristige Partnerschaft. Im gemeinsamen Tun bauen Non-Profit-Organisationen und Unternehmen Vertrauen auf, lernen von einander und entwickeln in den gemeinsamen Projekten einen sozialen Zusammenhalt. Von diesen „guten Geschäften†œ profitieren am Ende alle: die Geschäftspartner und die Gesellschaft.